Nachlese zum intrinsify pathfinder-Festival

Kongresse sind nicht mein Ding

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr in Kongresse und Events zu investieren – weder Zeit noch Geld. Ich finde einfach, dass individuellere Formate wertvoller sind. Doch als intrinsify Mitglied war ich dann ja doch neugierig auf die Veranstaltung in Berlin. Meine Teilnahme habe ich nicht bereut, es war ein sehr schönes Wochenende! Die Bezeichnung als Festival war aus meiner Sicht dabei ganz zu Recht gewählt.  Und aus diesen vier Gründen sollte es im nächsten Jahr  eine Neuauflage geben:

intrinsify

Menschen „wie du und ich“ statt Gurus

Was mich an den herkömmlichen Kongress-Formaten besonders nervt, ist der mahnende Auftritt von Koryphäen, die dem mittelmäßig begabten Teilnehmer die Welt erklären. In Berlin war das anders: wir alle suchen Antworten auf die Frage, wie wir Leben und Arbeit in Zukunft besser organisiert bekommen. Das intrinsify Festival will schon mit seinem Namen darauf hinweisen –  es geht tatsächlich ums Pfadfinden. Und dazu braucht es die Helden des Alltags.

Die Zukunft der Arbeit ist kein Szene-Thema!

Mit den von intrinsify  benannten 7 Dimensionen ist es gelungen zu zeigen, dass wir uns aus ganz unterschiedlichen Richtungen den gleichen großen Fragen nähern können. Die Debatte gehört weder den IT-Freaks noch den Start-up Unternehmen. Sie ist in der Mitte unseres Lebens! Was mir besonders gefallen hat, dass auch die gesellschaftliche Dimension einen Platz gefunden hat. Die Frage nach guter Arbeit führt über kurz oder lang auch zu den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit.

Individualisierung in einer großen Gemeinschaft

Ein gutes Festival hat ein verbindendes Motto – und  viel Freiraum, um individuellen Interessen und Vorlieben nachzugehen. So war es auch hier. Ich empfand es sehr wertschätzend, dass jeder Teilnehmer eine ganz individuelle Reiseempfehlung für das pathfinder-Festival erhielt. Das war eine Orientierung, jedoch keine Vorgabe. Das Motto: alles kann, nichts muss…

Eine inspirierende Location statt üblicher Tagungshotels

Das Willy-Brandt-Haus der SPD ist ein tolles Gebäude. Die Architektur lädt dazu ein, neue Perspektiven auszuprobieren. Und genau dafür fand das Festival statt. Ich freue mich, wenn es im nächsten Jahr eine Wiederholung gibt. Es wird dann meine Ausnahme von der Regel „Keine Kongresse“ sein.

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